Domain-Aktion: .de-Domains jetzt nur 2,90 €!

Gilt für Neubestellungen und Transfers im 1. Jahr

Status

/

/

Die Leidenschaft zum Beruf gemacht: Rogé Capaul

Die Leidenschaft zum Beruf gemacht: Rogé Capaul

Veröffentlicht am 21. November 2024
  8 Min. Lesezeit
  Aktualisiert am 21. November 2024

Vor zehn Jahren startete Rogé als IT-Techniker bei hosttech. Heute leitet er als Head of Support ein fünfköpfiges Team verteilt auf drei Länder und zwei Zeitzonen. Im Jubiläums-Interview berichtet er von den alltäglichen Herausforderungen, Remote-Teambuilding und seinem Werdegang.

Rogé Capaul, Head of Support, an seinem Arbeitsplatz beim Webhosting-Anbieter hosttech in Richterswil.

Inhalt

Darum geht's

  • Rogé Capaul feiert sein 10-jähriges Jubiläum bei hosttech.
  • Nach dem Start als IT-Techniker entwickelte er sich laufend weiter bis zu seiner heutigen Position als Head of Support.
  • Im Jubiläums-Interview erzählt er von seinem Werdegang und weshalb er noch bis zur Pensionierung bei hostech bleiben möchte.

Jubiläums-Interview mit Rogé, Head of Support

Rogé, du hast vor zehn Jahren als IT-Techniker bei hosttech gestartet. Heute leitest du das Support-Team. Erzähl doch mal, wie sich dein Aufgabengebiet über die Jahre verändert hat?

Als ich anfing, waren wir ein kleines Team. Ich war, glaube ich, etwa der elfte Mitarbeiter bei hosttech. Wir hatten auch nur einen Bruchteil unserer Bürofläche hier in Richterswil. Zu Beginn übernahm ich einerseits Support-Aufgaben, arbeitete aber auch als System Administrator. Ich habe sehr eng mit Manuel, unserem CTO, zusammengearbeitet. Von ihm konnte ich sehr viel lernen, besonders in der Linux-Umgebung. Zeitweise arbeitete ich auch nachts, um Betriebssystem-Upgrades durchzuführen. Damals waren die Server bei solchen Upgrades noch während Stunden down. Heute bekommt man davon kaum noch etwas mit. Diese ersten Jahre bei hosttech waren für mich extrem lehrreich, und von diesem Know-how profitiere ich auch heute im Support.

hosttech wuchs und so wurde es unumgänglich, Support und System Administration zu trennen. Mit Joris stieß auch der erste Supporter am Standort Berlin zum Team. Zu Beginn waren beide Teams direkt Manuel unterstellt. Ende 2019 durfte ich dann gemeinsam mit einem Kollegen die Co-Leitung des Supports übernehmen, und ein knappes Jahr später wurde ich alleiniger Head of Support.

Wie ist die Aufgabenteilung zwischen euch Supportern und SysAdmins?

Wir im Support sind für die Kundschaft die erste Anlaufstelle bei technischen Herausforderungen. Vieles können wir direkt selbst lösen. Für komplexere Problemstellungen eskalieren wir zum SysAdmin-Team. Dieses nimmt sich dann der technischen Lösung des Problems an, während wir weiterhin mit dem Kunden in Kontakt bleiben. Eine unserer Aufgaben ist es auch, die Kunden durch sauberes Handling und klare Kommunikation zu beruhigen. Besonders bei größeren Störungen ist hier Feingefühl gefordert.

Und innerhalb deines Teams? Seid ihr alle auf bestimmte Themen spezialisiert oder können alle alles?

Serverbestellungen und die damit zusammenhängenden Installationen und Konfigurationen kommen in der Regel zu mir oder zu Piet. Piet ist auch mein Stellvertreter.

Tamara schule ich aktuell auch im Bereich Serverbestellung, sie ist derzeit Allrounderin, da auch noch nicht so lange im Team. Außerdem ist sie Berufsbildnerin und damit für unsere Lernenden im Support zuständig. Aktuell sind das Timo, welcher die Ausbildung zum ICT-Fachmann absolviert, und Nico, unser Lernender in Informatik Plattformentwicklung. Er ist eigentlich im SysAdmin-Team, arbeitet aber zurzeit im Rahmen seiner Ausbildung einige Wochen bei uns im Support.

Joris ist unser Spezialist für E-Mail und Website Creator und führt in diesen Bereichen auch interne Schulungen für neue Support-Mitarbeitende durch.

Jens, unser Mitarbeiter in LA, übernimmt den Support ab 16 Uhr bis ca. morgens um 1 Uhr; in seiner Zeitzone von 7 Uhr bis etwa 16 Uhr. Er ist Allrounder, weil er in der Zeit ja größtenteils alleine arbeitet.

Dein Team sitzt in Richterswil, Berlin und ein Mitarbeiter ist sogar in LA. Welche Herausforderungen bringt das für dich als Teamleiter mit sich?

Es ist sicher schwieriger, als wenn man sich täglich persönlich im Büro sieht. Soziales kommt etwas kürzer. Ich pflege einen eher lockeren, kollegialen Umgang und wir gehen Team-Meetings wie Mitarbeitergespräche entspannt an. Etwa während eines gemeinsamen Essens, auch mal vor dem Bildschirm. Außerdem versuche ich, trotz Remote-Work, teambildende Maßnahmen umzusetzen. Ab und zu gibt es etwa ein gemeinsames Feierabendbier mit Online-Call. Hierbei tauscht man sich auch privat mal etwas aus. So habe ich erst kürzlich erfahren, dass Joris genau wie ich ein großer Star-Wars-Fan ist. Vor kurzem haben wir bei einem Call auch gemeinsam Worms gespielt. Ein witziger Zeitvertrieb, bei dem man auch gut plaudern kann, weil das Game ja nicht sehr anspruchsvoll ist. Das wollen wir nach Möglichkeit etwa einmal im Monat wiederholen.

Natürlich treffen wir uns aber auch immer mal wieder persönlich. Das Team aus Berlin kommt mehrmals jährlich in die Schweiz, auch Jens kommt möglichst einmal im Jahr von LA hierher, damit das ganze Team mal zusammen ist. Es ist schon anders, mit allen gemeinsam im Büro zu sitzen und zu arbeiten, statt nur über Slack und Webcalls zu kommunizieren. Diese seltenen Gelegenheiten nutzen wir dann auch für ein gemeinsames Abendessen und Fun-Aktivitäten. Dieses Jahr machten wir etwa einen Escape Room.

Jens, Rogé und Joris aus dem hosttech-Support-Team bei einem Firmen-Event im September 2024
Jens, Rogé und Joris bei einem Firmenevent in Richterswil im September 2024. Eine der seltenen Gelegenheiten, bei denen sich das Support-Team physisch traf.

Zurück zu deinem Jubiläum: Hättest du vor zehn Jahren gedacht, dass du so lange bei hosttech bleibst?

Ja, es war eigentlich immer mein Plan und Wunsch, dass ich hier bleiben kann bis zur Pensionierung. Daran hat sich auch nach zehn Jahren nichts geändert. Die Arbeit hier macht mir so viel Freude. Ich kann mir ganz ehrlich nicht vorstellen, an einem anderen Ort zu arbeiten.

Was macht denn deinen Job hier so besonders?

Der Job bringt viel Abwechslung, ich konnte und kann mich laufend weiterentwickeln. So wurde etwa 2018 meine berufsbegleitende Zertifizierung LPIC 1 unterstützt. Und wie schon gesagt, konnte ich besonders in den ersten Jahren sehr viel dazulernen durch die enge Zusammenarbeit mit Manuel. Auch heute ist der Austausch untereinander immer sehr bereichernd. Das gilt für das gesamte Team. Es macht einfach Spaß, hier und mit diesen Leuten zu arbeiten und es entstanden auch private Freundschaften, die ich nicht mehr missen will.

Dass der Geschäftsleitung etwas an ihren Mitarbeitenden liegt, habe ich auch erfahren, als ich aus gesundheitlichen Gründen etwas länger ausgefallen bin. Man sucht immer nach Lösungen, zeigt Verständnis und unterstützt die Mitarbeitenden. Ich glaube, das findet man nicht in jedem Unternehmen.

Hast du dich eigentlich schon immer für IT-Themen interessiert?

Ja, eigentlich wollte ich eine Lehre in der Informatik machen. Leider verlangte der Markt aber nach einem Sekundarschulabschluss*. Ich war ein guter Real-Schüler*, fand aber trotzdem keine Informatik-Lehrstelle. Also machte ich ein zehntes Schuljahr, arbeitete danach für ein Jahr im Detailhandel und absolvierte letztlich eine vierjährige Lehre als Drucktechnologe. Mein Vater und auch mein Großvater waren als Drucktechnologen tätig und so entdeckte auch ich das Gewerbe für mich.

Privat habe ich immer gerne mit dem Computer gearbeitet und war für Familie und Freunde der „ITler“ und erste Ansprechperson für Software-Installationen und PC-Probleme. Ich hatte mir zu Hause eine eigene Infrastruktur mit zwei Windows-Servern aufgebaut. Die Server standen zwischenzeitlich dann auch mal im unterirdischen hosttech-Rechenzentrum, bis mein Bruder versehentlich Ransomware draufgepackt hat…

Vom Drucktechnologen zum Head of Support bei hosttech ist es ja doch noch ein ziemlicher Sprung. Wie kam es dazu?

Nach dem erfolgreichen Lehrabschluss blieb ich noch zwei Jahre im selben Betrieb und wechselte dann in ein anderes Unternehmen. Dort kam nach vier Jahren die Kündigung aus wirtschaftlichen Gründen. Weil die Druckerbranche eher auf dem absteigenden Ast war, wurde mir durch das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) die Umschulung zum ICT Professional ermöglicht. Eine erste IT-Stelle bekam ich mit einem 50%-Pensum. Dort blieb ich aber nur drei Wochen, weil ich sowohl auf meine Bewerbung bei hosttech als auch bei einem Konkurrenten die Zusage erhielt. Ich entschied mich für hosttech, weil mir hier die Stimmung und die Zusammenarbeit beim Probe-Arbeitstag mehr zusagten.

Und bist du heute noch immer der private IT-Support für Familie und Freunde?

(lacht) Nicht mehr im gleichen Ausmaß. Für die Familie bin ich auch heute noch IT-Supporter, bei Freunden habe ich aber stark reduziert. Da ich meine Leidenschaft für die IT nun ja im Beruf ausleben kann, brauche ich in der Freizeit etwas anderes als Ausgleich.

Wie sieht dieser Ausgleich denn aus?

An den Wochenenden bin ich viel unterwegs mit Freunden und entdecke allerlei Neues. Kulturama, Jurassic World, Escape Rooms oder schöne Ausflüge über die Pässe der Schweiz – es gibt so viele schöne und spannende Möglichkeiten. Außerdem gehe ich gerne fischen. Wenn ich zu Hause bin, genieße ich gemütliche Stunden mit meiner Katze Lovely oder baue je nachdem das neueste Lego Star Wars Modell zusammen. Ich bin ja, wie schon erwähnt, ein großer Star Wars Fan. Ein Star Wars Marathon ist deshalb auch ein jährliches Weihnachtsritual bei mir.

*Im Kanton Zürich ist die Sekundarstufe I in zwei bis drei Schultypen eingeteilt: Sekundarschule A (früher Sekundarschule), B (früher Realschule) und teilweise C, wobei A dem höchsten Schulniveau entspricht und vergleichbar mit der Realschule in Deutschland ist.

Inhalt

Artikel teilen

Link kopieren

Artikel teilen

Link kopieren
Bild von Sibylle Lagler

Marketing Manager    34 Artikel

526
Kategorie
Laptop mit geöffneter Webseite zur Creative-Commons-Lizenz CC0, stellvertretend für rechtliche Grundlagen und Lizenztypen im Webdesign.

Beim Erstellen einer Website kommt eine Vielzahl von kreativen Inhalten zum Einsatz: Bilder, Icons, Schriften, Templates, Videos und mehr. Viele davon stammen von externen Quellen und sind urheberrechtlich geschützt. All diese Elemente unterliegen in der Regel urheberrechtlichen Regelungen – und damit auch bestimmten Lizenzen, die genau festlegen, wie und in welchem Umfang sie verwendet werden dürfen.

Headerbild zum Blogbeitrag über digitale Souveränität. Marius Meuwly, CEO von hosttech, zeichnet den Aufbau einer IT-Infrastruktur auf ein Whiteboard.

Digitale Souveränität ist mehr als ein IT-Thema – sie ist die Grundlage für Wahlfreiheit und nachhaltige Innovation. Organisationen, die Lock-ins vermeiden und auf offene, flexible Technologien setzen, sichern sich langfristige Wettbewerbsfähigkeit.

Simon Bass: Head of Development bei der Arbeit.

Vor zehn Jahren startete Simon als Entwickler bei hosttech. Heute ist er unser Head of Development, leitet sein Team und behält die Übersicht über alles. Im Jubiläums-Interview berichtet er von seinen alltäglichen Herausforderungen, den wichtigsten Veränderungen der letzten Jahre und den Momenten, die ihn auf seinem Weg geprägt haben.

Laptop mit geöffneter Design-Software, in der zahlreiche Icons für Webdesign und UI-Projekte angezeigt werden, mit hosttech Block und Tasse nebenbei.

Ob Mobile-App, Webshop oder Kunden-Dashboard – Icons sind im heutigen Web- und UI-Design nicht mehr wegzudenken. Erfahre mehr über die Rolle von Icons im Webdesign, wie du an gute Icons gelangst und wie du sie optimal einsetzt.

Headerbild zum Blogbeitrag zum Tag des Bloggens. Eine Frau in grüner Bluse sitzt an ihrem Büroarbeitsplatz vor dem Computer. Sie lacht. In der linken Hand hält sie eine Kaffeetasse, mit der rechten bedient sie die Computermaus. Die rechte Bildhälfte ist etwas abgedunkelt. Darauf ein Icon für eine Checkliste in rot.

Heute ist der Tag des Bloggens. Seit 2018 wird dieser offiziell im Kalender der kuriosen Feiertage geführt. Wir zeigen dir, welche Möglichkeiten ein Blog bietet und worauf du achten musst.

Entwickler arbeitet am Computer mit API-Code – Symbol für eine API-Schnittstelle verdeutlicht das Thema REST und RESTful APIs

Wenn es um Web-Schnittstellen (APIs) geht, kommen vielfach die Begriffe REST und RESTful API zum Einsatz. Hast du dich auch schon gefragt, was eigentlich der Unterschied ist? Dieser Beitrag liefert Antworten.

Titelbild zum Blogbeitrag von hosttech anlässlich des internationalen Caps Lock Day

AM 22. OKTOBER IST WORLD CAPS LOCK DAY! Keine Sorge, dieser Blogbeitrag ist NICHT komplett in Großbuchstaben geschrieben. Erfahre mehr über den kuriosen Feiertag für die Großschreibung.

myhosttech Kundencenter