Die Abstimmung läuft: Webhoster des Jahres 2026

Mitmachen und coole Preise gewinnen!

Status

/

/

Cookie-Banner entfernen: So geht’s ganz einfach

Cookie-Banner entfernen: So geht’s ganz einfach

Veröffentlicht am 17. August 2022
  6 Min. Lesezeit
•  Aktualisiert am 16. Oktober 2024

Seit dem Inkrafttreten der EU-DSGVO im Jahr 2017 haben wir uns mittlerweile eher unfreiwillig daran gewöhnt, dass man beim Aufruf beinahe jeder Website mit einem Banner oder Pop-up konfrontiert wird, auf dem man dem Betreiber der Website gestattet, Cookies zu setzen – oder auch nicht. Gibt es Möglichkeiten, diese Cookie-Banner zu umgehen oder zu unterdrücken? Die Antwort darauf und ob man Cookies generell ablehnen sollte, erfährst du in diesem Beitrag.

Beitragsbild Cookie Banner entfernen

Inhalt

Hintergrund: Was machen Cookies?

Cookies sind grundsätzlich nichts Schädliches. Es handelt sich um kleine Textdateien, die dein Browser speichert, sobald du eine Website aufrufst. Es gibt jedoch zwei Arten von Cookies: technisch notwendige Cookies, die dafür sorgen, dass ein Webangebot überhaupt funktioniert, und weitere Cookies für andere Zwecke. Dazu zählen insbesondere „Marketing-Cookies“.

Notwendige Cookies sorgen z. B. dafür, dass der Warenkorb in einem Onlineshop funktioniert oder ein Login-Name gespeichert wird, damit du diesen nicht jedes Mal erneut eingeben musst. Nicht benötigte Cookies analysieren das Surfverhalten und sorgen dafür, dass bestimmte Produkte, die du auf Website A aufgerufen hast, auf Website B erneut angeboten werden (Remarketing). Die auf diese Weise gesammelten Daten können an eine Vielzahl von werbetreibenden Firmen verkauft werden, was nicht unbedingt im Sinne des Besuchers einer Website ist. Hier setzen die verpflichtenden Cookie-Banner an, dir die Möglichkeit zu geben, bestimmte oder gar alle Cookies abzulehnen.

Sollte man Cookies grundsätzlich ablehnen?

Nicht immer kann man bei Cookies zwischen „gut“ und „schlecht“ unterscheiden. Manche Cookies sind durchaus hilfreich und nützlich und spähen keine Daten aus. Diese solltest du also nicht einfach ablehnen, weil dadurch evtl. die Benutzererfahrung leiden könnte. Zum Glück musst du dich nicht zwischen „alle“ oder „keine“ Cookies entscheiden. Nahezu alle aktuellen Browser bieten die Möglichkeit, einen Mittelweg zu gehen. So kannst du etwa nur Drittanbieter-Cookies ablehnen, die für die Funktion einer Website nicht gebraucht werden, sondern nur Daten für die Werbewirtschaft liefern.

Anleitung: Cookies im Browser blockieren

Google Chrome: Cookies blockieren

In Chrome-basierten Browsern kannst du im Einstellungen-Menü (die drei Punkte oben rechts) den Bereich „Datenschutz und Sicherheit“ auswählen. Dort hast du die Wahl, ob du standardmäßig alle Cookies zulässt, ablehnst oder nur Drittanbieter-Cookies sperrst. Voreingestellt ist dort, dass Drittanbieter-Cookies lediglich im Inkognito-Modus blockiert werden. Ergänzend dazu besteht die Option, dass alle Cookies beim Schließen des Browsers automatisch gelöscht werden.

So geht’s:

  1. Klicke in Chrome oben rechts auf die drei Punkte und wähle „Einstellungen“ aus.
Grafik zu den Einstellungen in Google Chrome um die Cookie-Banner zu entfernen

2. Klicke auf „Datenschutz und Sicherheit“, um deine Cookie-Einstellungen zu verwalten.

Anleitung zur Entfernung von Cookie-Bannern in Google Chrome

3. Hier kannst du individuell konfigurieren, ob Drittanbieter Cookies im Inkognitomodus blockiert werden sollen, ob alle Cookies blockiert werden sollen oder ob nach Chrome-Schließung alle Cookies geschlossen werden sollen.

Cookie-Banner entfernen: Auswahlmöglichkeiten Einstellungen in Google Chrome

Mozilla Firefox: Cookies blockieren

Etwas detaillierter geht es im Firefox zu. Dort erreichst du „Datenschutz und Sicherheit“ unter den drei waagrechten Strichen oben rechts. Es gibt mehrere Abstufungen, mit denen unter anderem festgelegt werden kann, mit welcher Art von Cookies und Skripten eine Aktivitätenverfolgung verhindert werden soll.

So geht’s:

  1. Klicke auf diese drei horizontalen Balken, um in die Einstellungen von Firefox zu gelangen.
Cookie-Banner entfernen: Einstellungen in Firefox

2. Unter dem Punkt „Datenschutz & Sicherheit“ kannst du nun deine Einstellungen individuell vornehmen.

Cookie-Banner entfernen: Auswahl Einstellungen in Firefox

Safari: Cookies blockieren

Auch in Safari lassen sich Cookies blockieren und diverse Einstellungen vornehmen, mit denen du eine individuelle Konfiguration auf deine eigenen Bedürfnisse abstimmen kannst. Wie bei Apple Produkten üblich ist es auch hier etwas „anders“ als bei anderen Programmen. Es lassen sich ähnliche Einstellungen vornehmen, doch diese werden leicht anders beschrieben, wie sich auf dem zweiten Bild erkennen lässt. Prinzipiell ist „Web-Werbung“ aber eine ähnliche Einstellung wie beispielsweise bei Google Chrome die Option „Drittanbieter-Cookies blockieren“.

So geht’s:

  1. Klicke auf einem Apple PC-Gerät in die Einstellungen der App „Safari“.
Cookie-Banner entfernen: Einstellungen in Safari

2. Unter dem Punkt Datenschutz kannst du nun individuelle Einstellungen vornehmen.

Cookie-Banner entfernen: Auswahl Einstellungen in Safari

Pop-up-Blocker mittels Browser-Erweiterung

Die genannten Einstellungen zur Genehmigung von Cookies schützen jedoch nicht vor den lästigen Cookie-Bannern. Mittlerweile gibt es aber eine Reihe von Browser-Erweiterungen, die versprechen, die Cookies-Abfragen zu unterdrücken. Da es eine Vielzahl von Cookies-Abfragen gibt, funktionieren Plug-ins dieser Art aber nicht immer zuverlässig. Empfehlenswert ist die Browser-Erweiterung „I don’t care about cookies“, die wirkungsvoll die meisten Cookies-Banner im Zaume hält. Das Plug-in ist für Google Chrome und Firefox erhältlich und kann mit nur wenigen Mausklicks installiert werden.

Eines solltest du jedoch bedenken: Die „I don’t care about cookies„-Erweiterung sorgt lediglich dafür, dass die Cookies-Banner nicht mehr erscheinen. Wenn du auf eine Website gelangst, die Cookies benötigt, um zu funktionieren, werden diese automatisch angenommen. Wenn du pauschal alle Cookies ablehnen möchtest, gibt es nur eine Lösung, nämlich die Einstellung im Browser vorzunehmen. Eine funktionierende Browsererweiterung, die lediglich Drittanbieter-Cookies sperrt und gleichzeitig Cookie-Banner unterdrückt, gibt es unseres Wissens nach (noch) nicht.

Daher unser abschließender Tipp: Installiere oben genannte Browsererweiterung UND stelle die Sicherheitseinstellungen des Browsers so ein, dass Drittanbieter-Cookies abgelehnt werden. So ist die Funktionalität der meisten Websites gegeben und du wirst kaum noch mit Cookie-Bannern belästigt.

FAQ

Hier gilt es zu unterscheiden. Wenn die Seiten eines Webangebotes ausschließlich technisch notwendige Cookies nutzen, ist nach allgemeiner Rechtsauffassung kein Cookie-Banner notwendig, da keine Einwilligung erforderlich ist. Wenn auf der Website allerdings Daten durch Tracking-, Marketing- oder Drittanbieter-Cookies erhoben und diese analysiert und weiterverarbeitet werden, ist ein Cookie-Banner verpflichtend. Wichtig: Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft, wir bitten darum, dich selbstständig zu diesem Thema zu informieren, da jedes Webprojekt andere Rahmenbedingungen hat.

Inhalt

Artikel teilen

Link kopieren

Artikel teilen

Link kopieren
Bild von Marius Meuwly

CEO & Co-Founder  •  24 Artikel

530
Kategorie
.si-Domain Schrifzug mit slowenischer Flagge und Cursor als Symbol für den Boom der slowenischen Domainendung im Zusammenhang mit dem Begriff «Super Intelligence

Seit Donald Trump künstliche Intelligenz "Super Intelligence" nennen will, erlebt die slowenische Länderendung .si einen beispiellosen Ansturm auf Domains. Wir ordnen ein, was hinter dem Boom steckt, wie Registrare und Registry damit umgehen, ob die Preise gestiegen sind und ob sich neben der .ai-Domain jetzt auch die passende .si-Domain für Dich lohnt.

Nahaufnahme eines Rootservers, an dem einDatacenter Engineer von hosttech etwas einbaut.

Bevor ein Rootserver bei dir online geht, hat er bereits einen weiten Weg hinter sich: vom großen Distributor über die Werkbank unserer eigenen Techniker bis zum 72-Stunden-Stresstest in unserem Schweizer Datacenter. Wir nehmen dich mit auf diese Reise – vom Einkauf der Hardware bis zur Frage, wie wir dabei trotz Markenkomponenten faire Preise halten können.

WP-Toolkit Logo und Screenshot der Plesk-Benutzeroberfläche eines hosttech Accounts mit WP-Toolkit Einstellungen

Viele Websites laufen heute mit WordPress – oft eingerichtet in wenigen Minuten, ohne dass sich die Betreiberin oder der Betreiber je mit Updates, Sicherheitslücken oder Serverkonfiguration beschäftigt hat. Genau hier setzt das WP-Toolkit im Control Panel Plesk an: Es übernimmt die technische Pflege im Hintergrund und macht WordPress-Verwaltung auch ohne Vorkenntnisse handhabbar.

hosttech Serverbild mit AWS, Google Cloud EU-Cloud Clouds mit Logos

Die Wahl des passenden Cloud-Anbieters entscheidet heute über Datenschutz, Kosten und Handlungsfreiheit deines Unternehmens mit. Wir vergleichen AWS, Google Cloud und europäische Cloud-Alternativen wie hosttech – und zeigen, worauf es bei Rechtsrahmen, Datenstandort, Kostenstruktur und Support wirklich ankommt, damit du die Cloud-Lösung findest, die zu deinem Business passt.

Gruppenfoto mit einem Teil des hosttech-Teams. Die Mitarbeitenden halten verschiedene Auszeichnungen welche hosttech als Arbeitgeber erhalten hat.

Fünf Jahre in Folge kununu Top Company, dazu Auszeichnungen von Great Place to Work und CHIP: hosttech zählt zu den beliebtesten Arbeitgebern in der Hosting-Branche. Was hinter diesem Erfolg steckt, wer bei uns arbeitet und warum uns die ehrliche Meinung unseres Teams wichtiger ist als jedes Siegel, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

Headerbild zum Blogbeitrag über DNSSEC und die Verbreitung von DNSSEC bei weltweit registrierten TLDs.

Cyberkriminelle können DNS-Antworten manipulieren und Website-Besucher:innen unbemerkt auf gefälschte Server umleiten – oft, ohne dass es jemand bemerkt. DNSSEC verhindert genau das, indem es DNS-Antworten kryptografisch signiert. Wir erklären, wie die Technologie funktioniert, wie verbreitet sie bei .de-Domains ist und wie du DNSSEC bei hosttech aktivierst.

Headerbild zum Blogbeitrag über das neue Angebot Website-Migration durch hosttech.

Ein Providerwechsel klingt nach Aufwand: Zugangsdaten sichern, Datenbanken exportieren, DNS-Einträge anpassen, E-Mails synchronisieren. Bei der Website-Migration zu hosttech übernehmen wir diesen gesamten Prozess für dich – strukturiert in sechs klar definierten Phasen, ohne Ausfallzeiten für deine Website oder deine E-Mail-Adressen. Du lieferst die Zugangsdaten, wir erledigen den Rest.

myhosttech Kundencenter