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Vom Spieler zum Coach: Simon Bass

Vom Spieler zum Coach: Simon Bass

Veröffentlicht am 1. Dezember 2025
  5 Min. Lesezeit
  Aktualisiert am 1. Dezember 2025

Vor zehn Jahren startete Simon als Entwickler bei hosttech. Heute ist er unser Head of Development, leitet sein Team und behält die Übersicht über alles. Im Jubiläums-Interview berichtet er von seinen alltäglichen Herausforderungen, den wichtigsten Veränderungen der letzten Jahre und den Momenten, die ihn auf seinem Weg geprägt haben.

Simon Bass: Head of Development bei der Arbeit.

Inhalt

Darum geht's

  • Simon Bass feiert sein 10-jähriges Jubiläum bei hosttech.
  • Er hat als Programmierer gestartet und ist nun der Head of Development.
  • Im Jubiläums-Interview berichtet er über seinen beruflichen Weg und was ihn bis heute bei hosttech hält.

Jubiläums-Interview mit Simon, Head of Development

Simon, du hast vor zehn Jahren als Entwickler bei hosttech gestartet. Heute leitest du das Entwickler-Team. War das von Anfang an geplant?

Nein, es war nicht von Anfang an geplant, sondern hat es sich einfach so ergeben. Als sich vor ca. zwei Jahren mein damaliger Teamleiter dazu entschied, kürzerzutreten, konnte ich seine Aufgaben und das Team übernehmen.
Kurze Zeit später konnte ich das Team neu aufbauen und gar verdoppeln.

Wie hat sich dein Aufgabengebiet durch den Funktionswechsel verändert?

Jetzt programmiere ich fast nicht mehr, ich überprüfe unsere Monitorings und ob alle Systeme laufen. Ich plane die Projekte und Tasks und fungiere nun eher in beratender Funktion. Wenn Fragen zu Tasks und Codestellen kommen, wie man diese lösen könnte usw., helfe ich meinem Team.
Ich habe den Systemüberblick – dass alle Teile ineinandergreifen und alles zusammenspielt. Wenn man es mit Fussball vergleicht, habe ich vom Spieler zur Seitenlinie gewechselt, habe nun die Übersicht und coache das Team.

Wie sieht denn dein typischer Arbeitstag aus?

Mein Arbeitstag ist sehr unterschiedlich. Üblicherweise überprüfe ich als Erstes unsere Monitorings und Systeme. Je nachdem, was ansteht, bin ich an diversen Meetings dabei oder führe diese. Als Teamleiter bin ich immer auf dem neuesten Stand aller Tasks, die via Trello eingetragen und gemanagt werden. Ich verteile neue Aufgaben, plane strategisch zukünftige Projekte und setze mich dafür ein, das Team kontinuierlich weiterzuentwickeln. Entsprechend meiner Arbeit, bin ich mit den verschiedenen Abteilungen im Kontakt.

Seit 2019 bist du auch Berufsbildner für den Fachbereich Informatik Applikationsentwicklung. Wie gefällt dir diese Aufgabe?

Mir gefällt diese Aufgabe sehr gut. Es macht Freude, mein Wissen und meine Erfahrungen weiterzugeben und zu sehen, wie sich die Lernenden im Laufe ihrer Ausbildung entwickeln. Die Lehrzeit gehört meiner Meinung nach zu den spannendsten 3-4 Jahren im Leben eines jungen Menschen – man wächst in dieser Phase enorm und wird im Betrieb ein Stück erwachsen. Als Berufsbildner kann ich diesen Weg ein Stück weit begleiten und aktiv mitgestalten, und das erfüllt mich jedes Mal aufs Neue.

Seid ihr alle in deinem Team auf bestimmte Themen spezialisiert oder haben alle dasselbe Wissen und Können?

Grundsätzlich haben alle das gleiche Wissen und Können. Framework und Programmiersprache sind die Voraussetzungen, um in diesem Beruf arbeiten zu können. Ansonsten sind alle vereinzelt spezialisiert: auf unseren Website Creator, auf das myhosttech Kundencenter und auf unsere WordPress-Pages. Auch verschiedene Kundenprojekte werden durchs Team begleitet.
Den Lernenden versuche ich, möglichst viele Einblicke zu ermöglichen. Sie haben Hauptaufgaben wie Wartungsverträge, unterstützen aber auch bei Projekten für hosttech wie auch unsere Kunden. Ebenso entwickeln wir zusammen mit den SysAdmins interne Plattformen.

Simon Bass: Head of Development bei der Arbeit. Tauscht sich mit seinem Arbeitskollegen aus.

Was macht deinen Job besonders, was macht dir Freude?

Ich finde es klasse, Verantwortung zu tragen. Ich nehme das gerne wahr und mag es, den Überblick über alles zu haben. Am meisten schätze ich das Coaching und die Leitung des Teams, da ich damit unser Team und das Unternehmen voranbringen kann. Die abwechslungsreichen Aufgabenbereiche, die ich alle leiten darf, machen meinen Alltag umso spannender.

Ist IT deine Leidenschaft, hast du dich schon immer dafür interessiert?

Ich habe schon immer gewusst, ich mache etwas mit Computern, das war klar. Auch schon in der Grundschule, in der 6. Klasse, habe ich gesagt, ich werde IT-Spezialist.
Wie viele Kinder hatte ich auch den Traum, Profisportler zu werden, in meinem Fall Handballer. Das wäre cool, jedoch eher unrealistisch gewesen. Also war die IT meine Wahl und ich bin durchaus glücklich damit.

Was machst du gerne in deiner Freizeit? Spielst du also Handball, wenn du gerne Profi geworden wärst?

Genau, in meiner Freizeit spiele ich Handball beim Handballclub Wädenswil als Torwart. Der Sport ist für mich ein wichtiger Ausgleich zum Berufsalltag. Ich spiele dort, seit ich klein bin.
Ausserdem engagiere ich mich politisch in Wädenswil als Gemeinderat und treffe mich gerne mit Freunden, um gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen. Das kann ein Gaming-Wochenende sein, ein Ausflug in die Berge oder einfach ein gemütlicher Abend in der Beiz. Diese Mischung aus Bewegung, Engagement und sozialen Aktivitäten tut mir sehr gut.

Simon Bass an seinem Handball-Match im Tor.
Simon als Gemeinderat engagiert

Hättest du vor zehn Jahren gedacht, dass du so lange bei hosttech bleibst?

Als ich damals bei hosttech anfing, habe ich mir ehrlich gesagt keine grossen Gedanken darüber gemacht, wie lange ich bleiben würde. Es wurde aber schnell klar, dass ich nicht nach ein oder zwei Jahren wieder gehen würde.
Das Team gefällt mir sehr, wir verstehen uns gut. Wir sind ein wenig wie eine zweite Familie. Diese Atmosphäre macht viel aus – auch wenn es natürlich Zeiten gibt, die mal einfacher und mal schwieriger sind, eben wie in einer Familie.

Was schätzt du an deiner Arbeit bei hosttech?

Ich schätze vor allem, dass ich aktiv mitbestimmen und gestalten kann. In meiner Arbeit habe ich viel Freiheit und Flexibilität, was es mir ermöglicht, meinen Tag selbst einzuteilen und Prioritäten eigenständig zu setzen. Diese Selbstbestimmung motiviert mich sehr und erlaubt es mir, effektiv und nach meinen Stärken zu arbeiten.

Wenn du ein Feature im Alltag benutzen könntest, welches wäre das?

Wenn ich mir ein Feature wünschen dürfte, dann wäre es das Beamen. Es wäre unglaublich praktisch, einfach an jeden beliebigen Ort reisen zu können, ohne Zeit zu verlieren. Das würde den Alltag enorm erleichtern und viel Zeit sparen, die man für andere wichtige oder schöne Dinge nutzen könnte.

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Bild von Kim Waldner

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